Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns diese gerne mitteilen und wir werden uns um entsprechende Beantwortung bemühen.

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Wespe und einer Biene?

Bienen sind meist honigfarben-pelzig, während Wespen gelb/schwarz gefärbt und glatt sind. Das, was im Spätsommer das Essen im Freien so unangenehm macht, sind Wespen. Bienen mögen keinen Kuchen - und auch kein Fleisch.

 

 

 

Wie viele Bienen leben in einem Bienenstock?

Im Sommer leben durchschnittlich 40.000 Bienen in einem Bienenstock. Im Winter reduziert sich die Stärke des Bienenvolks auf ca. 10.000 Bienen.

 

Wie lange leben Bienen?

Es gibt zwei Arten von Bienen. Die Sommerbienen und die Winterbienen. Die Sommerbienen, die während der Blühperiode Pollen und Nektar sammeln, werden ca. 6 Wochen alt. Die Winterbienen, die zum Überwintern des Volkes und der Königin und im Frühjahr zur Aufzucht der neuen Brut dienen, werden bis zu 6 Monate alt.

 

Wie lange lebt eine Königin?

Eine Königin kann bis zu 4 Jahre alt werden. Allerdings ist eine Königin in der Regel nach 2 Jahren 'verbraucht', d. h. ihre Legeleistung lässt nach und die Pheromonproduktion, die das Volk zusammenhält, versiegt langsam. Das Bienenvolk (oder der Imker) entscheidet dann, dass es eine neue Königin braucht.

 

Schlafen die Bienen im Winter?

Nein, die Bienen bilden die sogenannte Wintertraube. In der Mitte sitzt die Königin, die im Winter keine Eier legt. Die Bienen entwickeln durch Vibrieren ihrer Muskulatur Wärme, so dass die Temperatur in der Traube im Winter nicht unter 20 °C fällt.

 

Wie wird man Imker? Muss man eine Prüfung ablegen?

Grundsätzlich kann jeder Imker werden. Am besten wendet man sich an den örtlichen Imkerverein, der Information über Bienenhaltung gibt bzw. Paten vermittelt, die einem bei der Handhabung der  Bienen helfen können. Es wäre sinnvoll, vorher abzuklären, ob man eine Bienengiftallergie hat und ein geeigneter Standort für die Bienenvölker vorhanden ist. Eine ‚Imker-Prüfung‘ für Hobby-Imker gibt es nicht. Allerdings sollte man Kurse besuchen, um einen besseren Einblick in die Bienenwelt zu erhalten.

 

Woher bekomme ich Bienen?

Grundsätzlich kann man Ableger-Völker bei Großimkern erwerben.

 

Was tut man gegen die Varroa-Milbe?

Eine Behandlung gegen die Varroa-Milbe ist unerlässlich! Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden. Wir benutzen organische Säuren (Ameisensäure im Spätsommer, Oxalsäure zur Winterbehandlung).

 

Warum gibt es festen und flüssigen Honig?

Ob ein Honig flüssig oder fest ist, hängt von der Zusammensetzung des gesammelten Nektars ab. Im Frühjahr kristallisiert der Honig schneller, weil von Löwenzahn, Klee und Raps gesammelt wird, deren Nektar einen höheren Glucoseanteil enthält. Wenn der Fructoseanteil höher ist, z. B. bei Akazien- oder Linden-Honig aus dem Sommer, bleibt der Honig oft länger flüssig. Grundsätzlich kristallisiert jeder Honig früher oder später, das ist kein Qualitätsmangel!

 

Warum gibt es unterschiedliche Farben beim Honig?

Die Farbe des Honigs ist von der Art der angeflogenen Blüten abhängig.

 

Was ist Sortenhonig?

Sortenhonig erhält man meist nur durch Wanderimkerei, wobei der Imker beispielsweise die Bienenvölker direkt in ein Rapsfeld oder einen Akazienwald stellt. Unser Honig wird in der Stadt gesammelt und ist daher ein sogenannter Blütenhonig, da hier nicht nur eine Blütenart angeflogen wird.